Buchbesprechung zu OpenOffice 2.0 von Oreilly

OpenOffice ist eine freie Open Source-Alternative zu dem gängigen Office-Paket. Immer mehr Unternehmen und private Anwender entscheiden sich für den Umstieg.
Das passende Buch von Tobias Bernd erschien im Oktober 2005 zeitgleich zum neuen Release 2.0 der Software Suite. Es kommt als Paperback der Basic Serie von O´Reilly daher. Zielgruppe sind Anfänger in OpenOffice, Umsteiger und Anwender, die ihr – vielleicht autodidaktisch erworbenes - Wissen vetriefen möchten.
Auf den ersten 50 Seiten werden Installation, Einrichtung der Arbeitsumgebung und modulübergreifende Themen behandelt. Es folgen ca. je 90 Seiten zu Writer und Calc, dann je ca. 45 zu Draw und Impress und nochmal 30 zu dem neuen Datanbankmodul Base. Hinzugfügt ist eine Installations-CD für Windows, Linux und Mac OS X, so dass das Gelesene gleich ausprobiert werden kann.
Es gefällt, dass beim Writer nicht nur das „Wie Geht's?" beschrieben wird, sondern auch das „Warum und Wie?" So wird klar, wie eine sinnvolle und gut lesbare Formatierung den Text verbessern kann. Hinweise zum Formeleditor und zur Automatisierung, u. a. der Serienbrieferstellung machen das Kapitel zu einer runden Sache.
Auch in den übrigen Kapiteln wird nicht an Hintergrundinfos gespart: So kann man z. B. erfahren, was eine Datenbank gegenüber einer Tabellenkalkulation auszeichnet und wie das Zusammenwirken zwischen Datenbank und Frontend funktionniert. Ausreichend Beispiele machen den Leser fitt, um das gelernte sinnvoll und gezielt einzusetzen.
Unsere Empfehlung. (ISBN 3-89721-381-8 www.oreilly.de) 
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